Hautkrebs-Screening: Nur jede sechste Person geht zur Vorsorge

Auch abseits der Sommermonate stellt die Belastung durch immer stärkere UV-Strahlen ein hohes Hautkrebs-Risiko dar: Laut der Deutschen Krebsgesellschaft zählt Hautkrebs mit über 220.000 Neuerkrankungen pro Jahr zu den häufigsten Krebsarten bundesweit. Eine aktuelle Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt jedoch, dass im vergangenen Jahr nur jede bzw. jeder Sechste (16,8 Prozent) der anspruchsberechtigten Versicherten zum Hautkrebsscreening gegangen ist. 

„Im Frühstadium kann Hautkrebs in fast allen Fällen erfolgreich behandelt werden - zu spät erkannt verläuft jedoch vor allem der schwarze Hautkrebs häufig tödlich", erklärt Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK. „Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können Hautveränderungen frühzeitig erkannt und die entsprechende Behandlung eingeleitet werden." In Deutschland haben gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf eine Hautkrebsfrüherkennungsuntersuchung. (Techniker)

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